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Architekturführer Schillertheater Juni 10, 2011

Über die Geschichte und den Umbau des Schillertheater für die Staatsoper ist aktuell der Architekturführer “Staatsoper im Schiller Theater Berlin” im Stadtwandel Verlag erschienen.

http://www.stadtwandel.de/product_info.php?products_id=404

Docu Center Ramstein März 3, 2011

ZHN gewinnt den 1. Preis bei dem Architekturwettbewerb für den Neubau eines Dokumentations- und Ausstellungszentrums zur Geschichte der US-Amerikaner in Rheinland-Pfalz.

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Heinrich Heine Universität Düsseldorf Modernisierung Hörsäle Februar 24, 2011

ZHN erstellt im Auftrag des BLB NRW eine Konzeptstudie für den Umbau und die Modernisierung des zentralen Hörsaalgebäudes (Baujahr 1970).
Aufgabenstellung ist die energetische Verbesserung der Gebäudehülle, die Sanierung der Hörsäle, die funktionale und räumliche Verbesserung des Foyers, die Modernisierung der Haustechnik, die Schadstoffsanierung und die Behebung von Brandschutzmängeln.

Pavillon am Raschplatz Hannover Februar 23, 2011

ZHN erreichte den 2. Platz bei dem EU weiten VOF Wettbewerb für die Sanierung und den Umbau des Kulturzentrums (Theater, Veranstaltungssaal, Bibliothek, Workshop, Gastronomie).

Dabei beteiligte ZHN sich an dem Verfahren als Generalplaner und hat
mit seinen Planungspartnern zusätzlich zur Architektur folgende Planungsbereiche abgedeckt:

Entwurfskonzept

Umzug der Staatsoper in das Schillertheater September 21, 2010

SCH Premiere

Seit Januar 2009 fanden im Schillertheater Umbau- und Sanierungsmaßnahmen statt, um das Haus für einen Opernbetrieb herzurichten.

Seit Oktober 2010 nutzt die Staatsoper das Schillertheater als Ersatzspielstätte während der 3 jährigen Generalsanierung des Hauses Unter den Linden.

Die Baumaßnahme umfasst hauptsächlich 3 Maßnahmen:

  1. Denkmalgerechte Sanierung des Zuschauerbereichs
  2. Erneuerung der veralteten, nicht funktionstüchtigen Bühnentechnik bei Erhalt der äußeren Hülle des Bühnenturms
  3. Neubau der für den Opernbetrieb erforderlichen Montagehalle mit Anlieferzone, der großen Probebühne und des Musikerbereichs mit Orchesterproberaum und Anbindung an den vergrößerten Orchestergraben

Diese Maßnahme umfasst den Teilabriss des Werkstattanbaus von 1958 und die Errichtung einer mehrgeschossigen neuen Hallenkonstruktion.
Der Umbau erfolgt sparsam und effizient mit strategischen Eingriffen.

Die Staatsoper zieht in ein Haus, in dem bis zu seiner Schließung im Jahre 1993 435 Mitarbeiter arbeiteten.
Für die 550 Mitarbeiter der Staatsoper entsteht eine kompakte Spielstätte mit kurzen Wegen und klaren funktionalen Zuordnungen.

Am 03.10.2010 eröffnete die Staatsoper ihre erste Saison im Schillertheater mit der Uraufführung “Metanoia – über das denken hinaus”.

Auszüge aus dem Pressespiegel:

Deutschlandfunk vom 04.10.2010:

“Das Schillertheater ist jetzt aber auch das schönste der drei Berliner Opernhäuser. Neu hergerichtet in hellen Farben mit einladenden Foyers, kann das Haus auch akustisch voll überzeugen mit seinen gewellten Wänden, der unterstützenden Elektronik.”

NZZ online vom 06.10.2010:

“Die Bühne, das ist die des renovierten Schillertheaters. In der Nach-Wende-Zeit war das Haus, einige Gehminuten von der Deutschen Oper entfernt, Menetekel der Kulturvernichtung in Berlin. Nun dient es als Ausweichquartier für die Staatsoper, während das Haus Unter den Linden saniert wird. Herausgeputzt in lichten Farben, mit breiten Foyers ist das Schillertheater zwar nun das kleinste der Berliner Opernhäuser, aber auch das feinste. Mit gewellter Wandtäfelung im Inneren und unterstützender Elektroakustik-Anlage ist es auch akustisch transparent wie kein anderes. (…) So war der eigentliche Star des Abends das aus dem Verfall wiedererweckte Haus.”

Bauherr:
Land Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Architekten und Federführung der Planungsarge:
Zerr Hapke Architekten
www.zhn-architekten.de

Kurze Baugeschichte:
1906 Architekten Heilmann und Littman (München)
1938 Umbau Architekt Paul Baumgarten
1951 Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch die Architekten Völker und Grosse

Das Gesamtgebäude ist in die Denkmalliste eingetragen.

Aktueller Pressespiegel:

Tagesspiegel “Staatsoper: Akustiktest im Schillertheater” 
Tagesspiegel “Comeback eines Altstars” 
Berliner Morgenpost “Berliner Staatsoper zieht mit Schiffskorso um” 

Magazingebäude an der Akademie der Künste Oktober 24, 2007

Wir werden mit Baubeginn Frühjahr 2008 ein Magazingebäude der Akademie der Künste am Robert Koch Platz betreuen. Es handelt sich hierbei um einen 1989 errichteten Plattenbau.
Mit dem Haustechnikplaner Dresdner Ökotherm und dem Brandschutzgutachter IBB Grefrath erarbeiten wir ein neues Konzept für vorbeugenden Brandschutz und sorgen für mehr Lagerkapazität.
Auf dass uns furchtbare Brände in Berlin erspart bleiben – und hochwertiges Kulturgut keinen Flammen zum Opfer fallen muss.

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen Oktober 18, 2007

ZHN errichtete im Berliner Tiergarten das “Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen”. Das Denkmal wurde von den Künstlern Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen und wurde im Mai 2008

Zur Bauphase des Denkmals:
Mahnmal

Mahnmal

Das fertiggestellte Denkmal besteht aus einem Betonquader mit einem eingelassenen Fenster, in dem ein kurzer Film läuft. Der Film wird alle zwei Jahre geändert

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Frontansicht

Frontansicht

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(nicht nur) eine Stele mehr im Tiergarten Oktober 16, 2007

Nach diversen Verzögerungen wird am 18.10.2007 das Fertigbetonteil des neuen ‘Schwulendenkmals’ aufgestellt.

Das Mahnmal, das an die Unterdrückung und Verfolgung unzähliger Schwuler und Lesben unter der NS Zeit erinnern soll, wurde von von den dänisch / norwegischen Künstlerpartnern Michael Elmgreen & Ingar Dragset konzipiert. ZHN übernahm die Realisation des Projektes.

Am Donnerstag begibt sich das 5 x 2 x 3,65 m große und 30 Tonnen schwere Betonfertigteil auf den Weg aus der Oberpfalz in den Berliner Tiergarten. In den folgenden Wochen werden noch zahlreiche Installationen vorgenommen und das Kunstwerk schlussendlich fertiggestellt.
Im Mai 2008 wird die feierliche Eröffnung des Mahnmals stattfinden.

Es dauerte einige Jahre bis klar war, wann und wer den Auftrag für dieses Projekt erhalten sollte und vor allem aus was genau dieser Auftrag bestehen sollte.

Das Mahnmal ist und bleibt kontrovers diskutiert.

Opernhaus des Jahres Oktober 15, 2007

Die Komische Oper Berlin wurde am 28. September  2007 in dem neu erschienenen Opernjahrbuch als “Opernhaus des Jahres” ausgezeichnet.

Wir gratulieren unserem langjährigen Partner
zu diesem großartigen Erfolg.

 

Komische Oper Berlin

 

Türkische Botschaft Berlin Mai 10, 2007

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Umfang und Zweck

Das Botschaft- Kanzleigebäude der Republik Türkei stellt sich selbstbewusst in die Reihe der übrigen Botschaftsgebäude entlang der Tiergartenstrasse. Das moderne, großzügige Gebäude wird durch seinen offenen Charakter zu einer angemessenen Repräsentanz der Republik Türkei in Berlin und der Bundesrepublik Deutschland.
Gleichzeitig entsteht ein elegantes, gut funktionierendes Gebäude, dass sowohl in seiner äußeren Erscheinung, als auch in seiner inneren Struktur den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen eines Botschaftsbetriebes auf ideale Weise gerecht wird: mit repräsentativen Empfangs-, Konferenz- und Festräumen, sonnigen, komfortablen Gästesuiten, rationell organisierten Büro- und Verwaltungsflächen und kompakt erschlossenen Dienstwohnungen.
Die Vorgaben aus dem Bebauungsplan und das Bauordnungsrecht des Landes Berlin werden berücksichtigt und eingehalten.

Entwurfskonzept

Das kompakte Gebäude mit seiner geringen Hüllfläche ermöglicht unter Einhaltung der geforderten Abstandsflächen eine optimale wirtschaftliche Ausnutzung der bebaubaren Fläche.
Der Baukörper wird im UG und EG auf der vollen Grundfläche genutzt und nimmt die großflächigen, öffentlichen Nutzungen auf:
Empfangsräume, Konferenzbereich, Festsaal im EG
Tiefgarage (Doppelparker) und Haustechnikflächen im UG
Die beiden Obergeschosse werden durch zwei Innenhöfe gegliedert. Der vordere Innenhof belichtet die Büroflächen der Kanzlei, der hintere Innenhof wird von den Dienstwohnungen und Gästesuiten umschlossen. Eine Klimatisierung oder Lüftungsanlage ist für die beiden Obergeschosse nicht erforderlich.
Der Kanzleibereich und die repräsentativen Flächen werden jeweils über separate Eingänge erschlossen.
Die Wohnbereiche der Botschaftsgäste und der Bediensteten erhalten jeweils eigene Zugänge und Treppenhäuser mit Aufzug.

Außenanlagen

Die beiden Hauptzugänge zu dem Gebäude werden über eine repräsentative Vorfahrt erschlossen. Die große Platane vor der Straßenfassade wird erhalten bleiben. Tiefgaragenzufahrt und offene Stellplätze liegen seitlich neben dem Gebäude an der Tiergartenstraße. Foyer und Festsaal haben eine direkte Verbindung zu dem großzügigen Gartenbereich, der auch für größere Gartenfeste genutzt werden kann.
Die monitorüberwachte Zufahrt von der Hildebrandstraße dient der Anlieferung de Gebäudes.
Das Gebäude kann entlang seiner Süd- und Ostseite durch Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge umfahren werden.

Konstruktion / Baumaterialien

Der Rohbau wird konventionell als Stahlbetonskelettbau errichtet.
Eine Glashaut umschließt die unterschiedlichen Volumen der Funktionsbereiche. Transparente, transluzente und geschlossene Fassadenbereiche erzeugen ein abwechslungsreiches Spiel und bilden die unterschiedlichen Funktionen ab.
Die drei vorgegebenen Bauteile, der Stein mit Inschrift, die neunteilige Glaswand und die Türanlage mit Keilschrift werden harmonisch und an geeigneter Stelle in das Gebäude integriert.

Sicherheit

Die Sicherheit des Gebäudes bildet die Grundlage für das reibungslose Funktionieren eines Botschafts- und Kanzleibetriebes.
Der Sicherheitsabstand zwischen dem öffentlichem Straßenland und dem Botschafts- und Kanzleigebäude wird eingehalten, eine umlaufende Zaunanlage sichert das Grundstück.
Die übersichtlichen Außenanlagen werden durch Kameras überwacht.
Das Haupttor mit dem separaten, vorgelagerten Kontrollgebäude bietet eine sichere Zugangskontrolle.
Die Arbeitsbereiche des Botschafters und der übrigen Abteilungen sind in dem massiven Gebäudeteil untergebracht, die Ausbildung der dortigen Fensteröffnungen verhindert die offene Einsicht in die Büroräume.
Die repräsentativen Raumbereiche liegen nicht direkt an der Fassade sondern sind im Gebäudeinneren angeordnet.
Die Fassade wird entsprechend den abgestimmten Sicherheitsanforderungen angriffshemmend, durchschusshemmend und sprengungshemmend ausgeführt.

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