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Umzug der Staatsoper in das Schillertheater September 21, 2010

SCH Premiere

Seit Januar 2009 fanden im Schillertheater Umbau- und Sanierungsmaßnahmen statt, um das Haus für einen Opernbetrieb herzurichten.

Seit Oktober 2010 nutzt die Staatsoper das Schillertheater als Ersatzspielstätte während der 3 jährigen Generalsanierung des Hauses Unter den Linden.

Die Baumaßnahme umfasst hauptsächlich 3 Maßnahmen:

  1. Denkmalgerechte Sanierung des Zuschauerbereichs
  2. Erneuerung der veralteten, nicht funktionstüchtigen Bühnentechnik bei Erhalt der äußeren Hülle des Bühnenturms
  3. Neubau der für den Opernbetrieb erforderlichen Montagehalle mit Anlieferzone, der großen Probebühne und des Musikerbereichs mit Orchesterproberaum und Anbindung an den vergrößerten Orchestergraben

Diese Maßnahme umfasst den Teilabriss des Werkstattanbaus von 1958 und die Errichtung einer mehrgeschossigen neuen Hallenkonstruktion.
Der Umbau erfolgt sparsam und effizient mit strategischen Eingriffen.

Die Staatsoper zieht in ein Haus, in dem bis zu seiner Schließung im Jahre 1993 435 Mitarbeiter arbeiteten.
Für die 550 Mitarbeiter der Staatsoper entsteht eine kompakte Spielstätte mit kurzen Wegen und klaren funktionalen Zuordnungen.

Am 03.10.2010 eröffnete die Staatsoper ihre erste Saison im Schillertheater mit der Uraufführung “Metanoia – über das denken hinaus”.

Auszüge aus dem Pressespiegel:

Deutschlandfunk vom 04.10.2010:

“Das Schillertheater ist jetzt aber auch das schönste der drei Berliner Opernhäuser. Neu hergerichtet in hellen Farben mit einladenden Foyers, kann das Haus auch akustisch voll überzeugen mit seinen gewellten Wänden, der unterstützenden Elektronik.”

NZZ online vom 06.10.2010:

“Die Bühne, das ist die des renovierten Schillertheaters. In der Nach-Wende-Zeit war das Haus, einige Gehminuten von der Deutschen Oper entfernt, Menetekel der Kulturvernichtung in Berlin. Nun dient es als Ausweichquartier für die Staatsoper, während das Haus Unter den Linden saniert wird. Herausgeputzt in lichten Farben, mit breiten Foyers ist das Schillertheater zwar nun das kleinste der Berliner Opernhäuser, aber auch das feinste. Mit gewellter Wandtäfelung im Inneren und unterstützender Elektroakustik-Anlage ist es auch akustisch transparent wie kein anderes. (…) So war der eigentliche Star des Abends das aus dem Verfall wiedererweckte Haus.”

Bauherr:
Land Berlin vertreten durch Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Architekten und Federführung der Planungsarge:
Zerr Hapke Architekten
www.zhn-architekten.de

Kurze Baugeschichte:
1906 Architekten Heilmann und Littman (München)
1938 Umbau Architekt Paul Baumgarten
1951 Wiederaufbau nach Kriegszerstörung durch die Architekten Völker und Grosse

Das Gesamtgebäude ist in die Denkmalliste eingetragen.

Aktueller Pressespiegel:

Tagesspiegel “Staatsoper: Akustiktest im Schillertheater” 
Tagesspiegel “Comeback eines Altstars” 
Berliner Morgenpost “Berliner Staatsoper zieht mit Schiffskorso um” 

Magazingebäude an der Akademie der Künste Oktober 24, 2007

Wir werden mit Baubeginn Frühjahr 2008 ein Magazingebäude der Akademie der Künste am Robert Koch Platz betreuen. Es handelt sich hierbei um einen 1989 errichteten Plattenbau.
Mit dem Haustechnikplaner Dresdner Ökotherm und dem Brandschutzgutachter IBB Grefrath erarbeiten wir ein neues Konzept für vorbeugenden Brandschutz und sorgen für mehr Lagerkapazität.
Auf dass uns furchtbare Brände in Berlin erspart bleiben – und hochwertiges Kulturgut keinen Flammen zum Opfer fallen muss.

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen Oktober 18, 2007

ZHN errichtete im Berliner Tiergarten das “Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen”. Das Denkmal wurde von den Künstlern Michael Elmgreen und Ingar Dragset entworfen und wurde im Mai 2008

Zur Bauphase des Denkmals:
Mahnmal

Mahnmal

Das fertiggestellte Denkmal besteht aus einem Betonquader mit einem eingelassenen Fenster, in dem ein kurzer Film läuft. Der Film wird alle zwei Jahre geändert

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Frontansicht

Frontansicht

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(nicht nur) eine Stele mehr im Tiergarten Oktober 16, 2007

Nach diversen Verzögerungen wird am 18.10.2007 das Fertigbetonteil des neuen ‘Schwulendenkmals’ aufgestellt.

Das Mahnmal, das an die Unterdrückung und Verfolgung unzähliger Schwuler und Lesben unter der NS Zeit erinnern soll, wurde von von den dänisch / norwegischen Künstlerpartnern Michael Elmgreen & Ingar Dragset konzipiert. ZHN übernahm die Realisation des Projektes.

Am Donnerstag begibt sich das 5 x 2 x 3,65 m große und 30 Tonnen schwere Betonfertigteil auf den Weg aus der Oberpfalz in den Berliner Tiergarten. In den folgenden Wochen werden noch zahlreiche Installationen vorgenommen und das Kunstwerk schlussendlich fertiggestellt.
Im Mai 2008 wird die feierliche Eröffnung des Mahnmals stattfinden.

Es dauerte einige Jahre bis klar war, wann und wer den Auftrag für dieses Projekt erhalten sollte und vor allem aus was genau dieser Auftrag bestehen sollte.

Das Mahnmal ist und bleibt kontrovers diskutiert.