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“…Dabei hilft ihm die fürs Orchester grandiose Akustik im Schillertheater…” April 13, 2012

Pressestimmen zu “Lulu” von Alban Berg
(Premiere: 31. März 2012 im Schillertheater)

“Dirigent Daniel Barenboim, streng wie ein Höllenfürst, lädt zur Besichtigung von Abgründen der Leidenschaft. Dabei hilft ihm die fürs Orchester grandiose Akustik im Schillertheater. Fast klingt Barenboims Deutung von Alban Bergs unvollendeter zweiter Oper so, als hätte nicht der grelle Provokateur Frank Wedekind den Text dazu geliefert, sondern als hätte der noch grellere und noch provokantere Charles Baudelaire seine “Fleurs du mal” zur Vertonung freigegeben. Die Staatskapelle agiert prägnant und solistisch wie ein Kammerensemble, dröhnt aber auch, tänzelt, lockt, droht, kreischt, betört, täuscht! So wird der staunende Hörer durch fahle Welten voll wunderlicher Erscheinungen geführt.”

(Süddeutsche Zeitung, 03.04.2012)

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