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Erneuerung der Fassade eines Verwaltungsgebäudes aus den 60er Jahren Juni 2, 2006

Der Umbau der AOK Geschäftsstelle Spandau wurde 2005 fertiggestellt.

Die Fassade wurde entsprechend EnEv vollständig erneuert.

In Zusammenarbeit mit dem Ing. Büro Lange wurden bauphysikalisch kritischen Konstruktionen der Bestandshülle analysiert und konstruktiv einwandfreie und sinnvolle Lösungen gefunden.

Die Erfahrungen aus dem ersten Winter nach dem Umbau zeigen die Wirksamkeit der Maßnahmen (neben den funktionalen und gestalterischen Verbesserungen des Hauses):

deutliche Energieeinsparung und Komfortverbesserung

Peter Hapke

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Baudenkmal in Sachsen Anhalt

Fassade

 

Nach langem Leerstand wurde das im späten 19.Jahrhundert errichtete Gebäude von unserem Bauherrn in diesem Jahr erworben.

Nach gründlicher Analyse der Bausubstanz wurden gemeinsam mit Bauhernn und Denkmalamt die dringend erforderlichen bestanderhaltenden Maßnahmen festgelegt.

Der ortsbildprägende Charakter des denkmalgeschützten Hauses wird bei dem Umbau erhalten. Veränderungen aus der Nachkriegszeit werden rückgebaut. Gleichzeitig wird das Haus mit einfachen Mitteln an die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner angepasst.

Grundriss

Plan der Fassade des Hauses

Sanierung und Umbau erfolgen im Sommer 2006.

Peter Hapke

Denkmalgerechte Fassadensanierung

Die Fassade des Theaters an der Parkaue ( ca. 7.500 qm) wird in 2 Bauabschnitten realisiert. In diesem Jahr beginnen wir mit der Eingangsfassade und weiteren vorbereitenden Maßnahmen.

Die geplanten Maßnahmen orientieren sich in Bezug auf den Denkmalschutz an der restauratorischen Befunduntersuchung der Fassade.

Objektbeschreibung

Das Theater an der Parkaue wurde im Jahre 1910/ 11 als Realgymnasium Lichtenberg errichtet. Der Umbau zum Theater der Freundschaft erfolgte 1950 (Umbau 1 ab 1948).
Es handelt sich um einen Mauerwerksbau mit Spritzputz und ziegelgedecktem, mehrfach gewalmtem Dach mit Gauben. Das Gebäude ist seit dem Umbau zum Theater 1950 nicht mehr umfassend instandgesetzt worden und weist daher erhebliche Schäden auf.
Das Dach ist mit unterschiedlichen Ziegeln eingedeckt.

Instandsetzung des Fassadenputzes

Die bestehende Fassadengliederung wird nicht verändert.

Die Putzflächen sind gegliedert durch Natursteinflächen im Sockelbereich und an den Gebäude-ecken (Eckrustizierungen), sowie als scharrierte Natursteine an manchen Fenstern an Solbänken, Mittelpfeilern, Stürzen. Die Gurtgesimse des Gebäudes sind teils aus Stuck und teils aus Naturstein. Sie sind nicht durch Bleche abgedeckt. Stuckelemente gibt es 3-seitig umlaufend um zahlreiche Fenster, sowie an den Obergeschossen des Rektorenwohnhauses, an der Ostseite am Mittelbau und an der Ostseite im Bereich des Giebels rechts, unterhalb des Turms.
Die Dach- und Traufgesimse bestehen aus einer Kombination aus Holzprofilen und geputzten Bau-teilen. Alle Putzflächen bestehen aus einer dünnen Deckschicht aus Spritzputz auf Unterputz auf Vorspritz. Neuputz: Oberputz aus Spritzputz mit Glimmeranteil, ohne zusätzlichen Farbanstrich, Unterputz als Kalkzementputz P II A als rauer Glattputz in der Dicke an die Steinteile angepaßt, Vor-spritzputz aus M III flächendeckend.

An allen zu erneuernden Fassadenflächen wird der Altputz vollständig abgeschlagen. Die neuen Putzoberflächen werden entsprechend den restauratorischen Hinweisen erneuert. Stuckelemente bleiben so weit als möglich erhalten und werden repariert. Fehlstellen in den Stuckelementen wer-den durch Nachbauten ersetzt. Es werden keine Stuckelemente nachgebaut, für die an der heuti-gen Fassade kein gesicherter Befund mehr existiert.

Steinteile, Solbänke, Gesimse, Zaunpfeiler und Sockel

Die Natursteinflächen werden gereinigt und gemäß restauratorischem Befund von Putz und Farbe befreit. An den erreichbaren Bereichen ist ein Graffittischutz mit einem nicht sichtbaren, semiper-manenten System zu schützen. So weit als möglich soll auf Reparaturen an den Natursteinen (Vier-ungen) verzichtet werden.

Fenster

Alle vorhandenen Kasten-Doppelfenster werden erhalten. Sie werden gang- und schließbar ge-macht und malermäßig aufgearbeitet; Farbe entsprechend Befund. Ergänzung von Beschlägen mit neuen formgleichen Beschlägen und Fensteroliven; neu in Alu z.B. Fabrikat FSB Nr. 3401. Kittfälze werden erneuert soweit sie kaputt sind. Es werden nur kaputte Scheiben ersetzt und neu verglast. Fehlende Sprossen und verrottete Wetterschenkel werden ersetzt. Eine Verbesserung der vor-handenen Kasten-Doppelfenster durch k-plus Verglasung oder das Einfräsen von Dichtungslippen ist nicht vorgesehen.

Die einfach verglasten Fenster, sowie alle alten Verbundfenster und Glasbausteine werden durch Holzisolierglasfenster ersetzt. Neue Kunststoffisolierglasfenster und andere neuen Fenster, wer-den in ihrem jetzigen Zustand belassen und nicht verändert. Die neu herzustellenden Holzisolier-glasfenster werden in ihrer Proportion und Sprossenteilung den vorhandenen bauzeitlichen Fens-tern angepaßt. Der Anstrich erfolgt entsprechend dem restauratorischen Befund.

Andreas Zerr

 

Neuordnung des Hafens Los Cristianos, Tenerifa Juni 1, 2006

Los Cristianos ist der wichtigste Fährhafen der Insel für die Verbindung Tenerifa – Gomera.
Der Hafen mit den dazugehörigen Funktionen (Abfertigungsgebäude, Stellplätze für 700 PKWs, Trockendock, Serviceinrichtungen, usw.) zerschneidet die Uferzone der Stadt und schafft ein unattraktives Umfeld.

Ausgehend von einer Verlegung des Parkhauses unter die Verkehrsflächen der Mole schlagen wir einen neuen Platz an der Marina vor, der die beiden Strände der Stadt miteinander verknüpft und den Stadtraum bis an das Wasser heranführt.

Eine Lichtinstallation an der Meerseite der Mole verweist auf die Bedeutung der Stadt als Transitort.

Peter Hapke

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