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Balkone in der Gossler Straße April 9, 2015

ZHN baute neue Balkone an die Fassade in der Gossler Straße.

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Grundriss:
Balkone Grundriss

Schnitt:
Treppe Schnitt

Dokumentationszentrum Berliner Mauer

Das Büro ZHN Gesellschaft von Architekten mbH wurde mit der Architektenleistung nach HOAI (LP 2-9) für den Umbau des Dokumentationszentrums beauftragt.

Die Maßnahme umfasst:
- Umbau und Herstellung der Räume für die Dauerausstellung zur Berliner Mauer
- Umbau und Erweiterung des Westbereichs zur Schaffung von Büroräumen für die Stiftung Berliner Mauer
- Energetische Sanierung des Gebäudes (Dach, Fassade, Fenster)
- Schadstoffsanierung
- Brandschutzsanierungen

Die vorgegebenen Planungstermine wurden präzise eingehalten und die Baudurchführung in der vorgesehenen Bauzeit realisiert. Das Gebäude mit der neuen Dauerausstellung wurde termingerecht zum 09.11.2014 (25. Jahrestag des Mauerfalls) unter großer öffentlicher Beteiligung durch die Bundeskanzlerin eröffnet.

Die gedeckelten Herstellungskosten wurden exakt eingehalten.

Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer mit der Aussichtsplattform

Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer mit der Aussichtsplattform

Der Ausstellungsraum

Der Ausstellungsraum

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Berichte:

Die Welt – Gedenkort Berliner Mauer wird erweitert 

FAZ – Wo Menschen aus Fenstern in die Freiheit sprangen

DW – Neue Ausstellung in Mauer-Gedenkstätte

Tagesspiegel – Neue Ausstellung mit Blick auf die Berliner Mauer

 

Ferienremise in der “da!-Ausstellung” vertreten

Im Herbst 2013 wurde die Ferienremise im Berliner Bezirk Schöneberg eingeweiht. Damit haben die Architekten von ZHN eine Möglichkeit geschaffen, mit Freunden und Familie in stilvollen Appartements gemeinsame Zeit in Berlin zu verbringen und die Stadt ganz neu kennenzulernen.

2015 Wurde die Ferienremise von der Berliner Architektenkammer in der “da!”- Ausstellung vertreten.
Tafel da! ZHN 

Fassade von der Kolonnenstraße

Fassade zur Kolonnenstraße

 

Eines der Apartements
Appartement für zwei Personen (+ eine Aufbettung)

Der Innenhof der Remise
Der Innenhof der Remise

Auf der anderen Seite eignet sich die geschaffene Fläche, auf der ein
Café entstand, perfekt für große Veranstaltungen wie Hochzeiten oder
Geburtstage.

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Der Raum bietet Platz für Feierlichkeiten im Rahmen von 70 Personen.

Zur offiziellen Website:

http://ferienremise-berlin.de/

Wir möchten Sie einladen sich auf unserer Webseite von dem besonderen
Angebot unserer Ferienremise für Ihren Urlaub und Ihre Festlichkeiten
inspirieren zu lassen. Lassen Sie sich vom historischen Berliner Charme

der Ferienremise verzaubern und erleben Sie Berlin aus einer ganz neuen
Perspektive getreu dem Motto: Am Puls der Stadt und doch Entspannung pur.

Sie suchen das besondere Ambiente für Ihre Festlichkeiten? Die
Ferienremise mit ihren schönen Räumlichkeiten und dem gemütlichen
Innenhof ist eine bezaubernde Oase für anspruchsvolle Festlichkeiten,
wie Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenevents, mit Familie und Freunden
mitten in der großen Stadt.

Wir freuen uns auf Sie
Architekten Andreas Zerr & Peter Hapke

“…Dabei hilft ihm die fürs Orchester grandiose Akustik im Schillertheater…” April 13, 2012

Pressestimmen zu “Lulu” von Alban Berg
(Premiere: 31. März 2012 im Schillertheater)

“Dirigent Daniel Barenboim, streng wie ein Höllenfürst, lädt zur Besichtigung von Abgründen der Leidenschaft. Dabei hilft ihm die fürs Orchester grandiose Akustik im Schillertheater. Fast klingt Barenboims Deutung von Alban Bergs unvollendeter zweiter Oper so, als hätte nicht der grelle Provokateur Frank Wedekind den Text dazu geliefert, sondern als hätte der noch grellere und noch provokantere Charles Baudelaire seine “Fleurs du mal” zur Vertonung freigegeben. Die Staatskapelle agiert prägnant und solistisch wie ein Kammerensemble, dröhnt aber auch, tänzelt, lockt, droht, kreischt, betört, täuscht! So wird der staunende Hörer durch fahle Welten voll wunderlicher Erscheinungen geführt.”

(Süddeutsche Zeitung, 03.04.2012)

Sanierung Scharoun Theater Wolfsburg Februar 29, 2012

ZHN erreicht die letzte Runde zur Auswahl des Generalplaners für die denkmalgerechte Generalsanierung eines der Hauptwerke Scharouns.

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Fontanehaus Märkisches Viertel Juli 25, 2011

Im Rahmen des Stadtumbau West beabsichtigt der Berliner Bezirk Reinickendorf das Fontanehaus als größte und zentrale öfentliche Einrichtung und Veranstaltungszentrum im Märkischen Viertel in seinen Funktionen zu stärken und für zukünftige Bedarfe anzupassen.

ZHN wurde durch den Bezirk zur Erarbeitung eines Konzepts aufgefordert.

Vorplatz

Lageplan Fontanehaus

Grosse Kunst auf Reisen Juni 24, 2011

Freie Volksbühne besucht die Staatsoper im Schillertheater

Die Berliner Woche berichtet in ihrer Ausgabe vom 08.06.2011 über Jürgen Flimm, der die Geschäftsführung und Vorstand der Freien Volksbühne durch das Schillertheater führte:

“Der war zu aller Überraschung von diesem Haus hellauf begeistert. “Charlottenburg ist ein Glücksfall für die Staatsoper!”, rief er gleich zweimal begeistert aus. Das betrifft vor allem die Akustik, die viel besser als im Stammhaus Unter den Linden sei. Diese Begeisterung für das Haus teilt auch der Architekt Norman Foster, den Jürgen Flimm durch seine Interimsspielstätte in der Bismarckstraße geführt hatte.”

Vertrauen in die Neugier haben Juni 10, 2011

aus:

Jürgen Flimm und
Daniel Barenboim im Gespräch

Spielplan 2011/ 2012
Staatsoper im Schillertheater

Daniel Barenboim:
“…. Der Saal verfügt über eine hervorragende Akustik. Bei Wagner und anderen groß besetzten Stücken sitzen wir ganz tief. Wir haben auch eine Abdeckung bauen lassen: Der Orchestergraben ist zwar nicht ganz so wie in
Bayreuth, aber es hat beim Rheingold sehr gut funktioniert. Auch bei den Stücken, wo der Orchestergraben ziemlich weit hoch gefahren wird, zum Beispiel beim Barbier, klingt es wirklich sehr gut. Das Schiller Theater ist auch ein sehr
guter Konzertsaal, sowohl für kleine Gruppen, für Kammermusik und für Klavier allein, als auch für Sinfoniekonzerte. Ich glaube, dass der Raum sehr angenehm ist, für die Musiker wie für die Besucher. Außerdem haben wir hier auch phantastische
Proberäume, den Orchesterprobesaal und die große Probebühne.”

Jürgen Flimm:
“Auch der Chorsaal ist sehr schön. Alle Mitarbeiter sind sehr zufrieden. Das hat den Start auch wiederum sehr leicht gemacht, dass die Funktionsräume für Orchester und Chor wie auch für die szenische Arbeit gelungen sind. Besser als es drüben Unter den Linden jemals war.”

Die Bühnentechnische Rundschau berichtet über das Schillertheater

Im Heft 1 2011 erscheint der ausführliche Artikel von Andreas Zerr über den Umbau des Schillertheaters für die Staatsoper:

Vom Sprechtheater zum Musiktheater
Die “Staatsoper Unter den Linden im Schillertheater Berlin”

Das Schiller Theater wurde 1906 von den Architekten Heilmann und Littman als Neubau errichtet. 1939 war es von Paul Baumgarten (dem Älteren) umgebaut worden. Nach dem Krieg wurde das zerstörte Haus 1950/ 51 von Völker und Grosse völlig erneuert und verändert wieder aufgebaut. Danach erfolgten kleinere Umbauten unter verschiedenen Intendanten, insbesondere der Umbau von Boy Gobert mit den veränderten Farb- und Raumfassungen, die immer wieder kritisiert wurden.
Vor dem Umbau diente das Schiller Theater seit seiner Schließung im Jahr 1993 als Gastspielhaus und zur Vermietung. Die Ausstattung des einst bedeutenden Sprechtheaters war durch den Betrieb stark zerschlissen und in wesentlichen Teilen stillgelegt.

Als für die Staatsoper im Sommer 2007 eine Ersatzspielstätte für die Dauer der Sanierung gesucht wurde, fiel die Wahl auf das Schillertheater nachdem mehrere Alternativstandorte untersucht und bewertet worden waren. Die Ersatzspielstätte sollte Platz für 1.000 Besucher und die Räumlichen Möglichkeiten für einen Repertoirespielbetrieb mit 120 Aufführungen im Jahr bieten. Weiterhin wurden hohe Erwartungen an die Akustik im Saal gestellt. Zahlreiche mögliche Standorte waren hierzu untersucht worden, Ersatzbauten und vorhandene Häuser. Das Schiller Theater war das einzige Haus, in dem die Staatsoper als Ganzes an einem Standort unterkommen konnte. Die erforderlichen Umbaukosten waren geringer als bei den Vergleichsbauten und hatten den Vorteil, dass das Geld in die Sanierung einer landeseigenen Immobilie nachhaltig investiert werden konnte. Bereits 2003 war für die Komische Oper eine Ersatzspielstätte gesucht worden. Auch sie muss saniert werden, und man hatte dazu das Schillertheater untersucht. Der Plan wurde damals aus u.a. Kostengründen zurückgestellt. Aber die Pläne sind noch aktuell und die Komische Oper wird das Schillertheater nun wohl im Anschluss an die Staatsoper als Ersatzspielstätte nutzen.

Vom Sprechtheater zum Musiktheater
Die Konversion des Sprechtheaters in ein Musiktheater war die eigentliche Bauaufgabe. Darüber hinaus sollten die Umbauten nachhaltig sein und spätere Nutzungen nicht verhindern. Dennoch hat das Musiktheater grundsätzlich andere Anforderungen, angefangen bei der Akustik, dem Orchestergraben, der erheblich größeren Anzahl von Akteuren auf der Bühne, dem zu integrierenden Raum- und Funktionsbereich für das Orchester, bis hin zu dem ungleich höheren Transportvolumen und den ungleich größeren Anforderungen an die Logistik. Alles musste sparsam umgesetzt werden, ohne dabei den Bestandsschutz für Gebäude und Anlagen grundsätzlich in Frage zu stellen.

Die Foyers
Die Rekonstruktion der weitläufigen Foyers aus den 1950 er Jahren erfolgte streng nach dem denkmalpflegerischen Befund und in Abstimmung mit den Erben der Urheber aus den 1950 er Jahren, die in Teilen wertvolle Erinnerungen an das Original beisteuern konnten. Der Raumeindruck der alten Farbfassungen wurde ausschließlich nach Befund hergestellt. Dazu gehören auch der Blaue Samt auf der Sitzbank und der Goldfarbton des Teppichs. Es wurden keine verloren gegangenen Teile ergänzt, aber störende Einbauten aus späteren Eingriffen wurden demontiert. Einziges neues Gestaltungselement ist das Licht im Zwischenraum zwischen innerer und äußerer Foyerverglasung und hinter dem Rückbuffet. Die RGBW Beleuchtung hüllt den Saal in ein warmes, angenehmes Licht, das sich zu besonderen Anlässen auch bunt in allen Farben ansteuern lässt und dem Raum Größe und Würde verleiht aber auch eine moderne und festliche Ausstrahlung.

Der Saal
Der Umbaubedarf im Saal wurde durch die Anforderungen des Musiktheaters an Akustik und Nachhallzeit, aber auch durch den Platzbedarf des Orchesters im Graben bestimmt. Zunächst wurde der natürliche Nachhall des Saals freigelegt. Dazu wurden Schall absorbierende Flächen ausgebaut. Der Teppich wurde durch Linoleum ersetzt, die Absorber in den Saalwänden wurden in Teilen abgedeckt. An den Holzpaneelen der Saalwände wurde die schwarze Farbe abgebeizt und die Holzoberflächen freigelegt. Dadurch wurde auch der Studiobühnencharakter der 1980er Jahre auf das festlichere Original zurückgeführt. Ãœberhaupt ist und war der Saal stark geprägt durch die jeweiligen Vorlieben der Bauzeit. Dazu gehört der große Rang mit seinen 18 Stuhlreihen; die Loge fürs Volk, aber auch die nach hinten aufschwingende Form und die extrem niedrige Bühne. Die Kunst sollte vom Sockel gehoben werden und auf Augenhöhe stattfinden; eine Mode, die später zu Gunsten verbesserter Sichtlinien wieder aufgegeben wurde. Die vorhandene Decke wurde nicht angefasst. Nur im Bereich des Proszeniums wurde sie so verändert, dass sowohl die musikalische Verständigung als auch die erste Reflexion in den Saal optimiert wurden.
Im traditionellen Musiktheater steht der Solist an der Bühnenkante, in direktem Kontakt und Gegenüber zum Zuschauer. Der Orchestergraben ist darunter angeordnet und schiebt sich unter die Bühne. Die heutigen Anforderungen erfordern einen Graben, der je nach Repertoire auf verschiedene Höhen gefahren werden kann. Es gibt erhöhte Anforderungen an den Platzbedarf der Musiker. Schallschutznormen und Vieles mehr führen dazu, dass der Graben zwischen Bühne und Zuschauer positioniert wird. Es wird schwieriger für den Sänger, mit der Stimme über das Orchester hinweg zu kommen. Diese Ãœberlegungen haben dazu geführt, den alten Graben ganz abzureißen und ihn um drei Reihen Richtung Saal zu vergrößern. Das Orchester spielt auf einem zweigeteilten, variabel verfahrbaren Podium. So können bei kleinerer Besetzung weitere Plätze bestuhlt werden, weiterhin ist diese Lösung auch im Sinne der Nachhaltigkeit für mögliche Nachnutzungen.
Die Akustik ist nun recht intim, aber die Sänger kommen doch sehr stark und präsent zur Geltung. Natürlich hat das allgemeine Lob für die Akustik alle Beteiligten gefreut. Die eingebaute Nachhallverlängerungsanlage, die schon wegen der möglichen unterschiedlichen Nutzungen heute zum Stand der Technik gehört, wird von Barenboim gar nicht genutzt. Sicher ein Lob für die vorhandene Akustik des Saals und eine Auszeichnung, dass er besser klingt als der Paulick-Saal Unter den Linden.

Probe- und Funktionsräume
Die Möglichkeiten für den Probebetrieb können sich im Vergleich mit der Staatsoper durchaus sehen lassen. Es gibt insgesamt vier Probebühnen. Die große hat eine optimale Raumgröße und Volumen, der Orchesterprobesaal ist bedeutend besser als in der Staatsoper, der Chorprobesaal oberhalb der Seitenbühne hat bessere Proportionen, weiterhin gibt es eine Werkstattbühne. Dabei soll nicht verschwiegen werden, dass die Nebenbühnen viel kleiner sind, kein Kostümfundus vorhanden, die Mitarbeiter beengt auf kleinem Raum sitzen und die Kantine in der Staatsoper größer war.

Der neue Orchesterbereich
In das Haus mussten Räume für die Staatskapelle mit ihren 120 Orchestermitgliedern zum Proben, Einspielen und Umkleiden eingefügt werden. Diese Räume müssen zwangsläufig sowohl mit dem Orchestergraben, als auch mit dem Orchesterprobesaal stufenlos verbunden sein. Folglich können die Räume nur im Keller liegen. Der Orchesterprobesaal wiederum muss 9 m hoch sein, und schließlich müssen die Instrumente ohne Kreuzwege mit der Dekoration transportiert gelagert und für Gastspiele geladen werden können. Eigentlich eine schwer zu lösende Aufgabe, . Wir haben dafür einen Teil des ehemaligen Werkstattgebäudes abgerissen und eine Schneise für einen Neubau für die erforderlichen Orchesterbereiche mit direkter Anbindung im Keller freigelegt.

Montagehalle und Anlieferung
Hinter der Bühne ist die Oper Logistik. 24 LKW 40´´ kommen am Tag, einer pro Stunde. Sie fahren von der Schillerstraße rückwärts in eine Garage und werden auf zwei parallelen Podien auf Bühnenniveau angehoben. Mit der 10 m hohen und 600 qm großen Montagehalle steht der Umbau an einem Wendepunkt. Nicht mehr das Magazin mit den vor Ort gelagerten Repertoirestücken, sondern die Lieferung just-in-time mit optimalen Montagebedingungen bestimmen der Arbeitsablauf. Ãœber eine Schleuse mit Brandschutz und Schallschutztor ist die Montagehalle 6 m breit und 9 m hoch mit der Bühne verbunden.

Probebühne im dritten OG
Die Arbeitsebene mit der Probebühne befindet sich im 3. OG über der Montagehalle. Dort befinden sich auch stufenlos verbunden die Chorgarderoben im ehemaligen Kostümfundus, sowie die Garderoben für Statisten und den Kinderchor. Der Bereich ist über einen Aufzug mit der Kostümdirektion verbunden, die Weg zum Chorprobesaal sind kurz, ebenso der Weg über eine Brücke zum Aufenthaltsraum, der ehemaligen Tischlerwerkstatt. Dort hat man in den Pausen den Blick über die Dächer Berlins und das Ambiente der alten Werkstattfenster, des abgeschliffenen Holzbodens im Kontrast zu den neuen Flächen aus Sichtbeton.

Der Neubau
Orchesterbereich, Montagehalle und Probebühnen sind übereinander gestaffelt , alle mit optimalen Wegeverbindungen entsprechend ihrer Funktion. Entsprechend dem Berliner Konzept waren die Werkstätten in den Bühneservice auszulagern. An ihrer Stelle entstand in frei geräumten Lücke zwischen den Resten von zwei Gebäudeteilen im ständigen Kontrast zwischen neu und alt ein neuer Baukörper. Der Neubau besteht aus Stahlbeton Fertigteilen mit einer Fassade aus gedämmten Kassetten mit vorgehängtem Zinkblech. Nach außen hin sichtbar als eine Montagehalle aber darüber hinaus ein städtebaulich wirksames, verbindendes Element, das den Hof beruhigt und die heterogenen Strukturen des Bestands zusammenfasst.

Stichpunkte Maße und Zahlen:
- Zahl der Zuschauer; 1.203 vor Umbau, 988 Plätze nach Umbau
- Anzahl der Mitarbeiter bei Schließung des Theaters ca. 435, Staatsoper ca. 550
- Schillertheater Grundfläche Saal 330 m2, Rang 170 m2, Bühne 570 m2
- Staatsoper Grundfläche Saal 344 m2, 1.Rang 182 m2, Bühne 474 m2, + 239 m2
- Schillertheater Höhe Saal 12,41, Bühne vor Umbau 21,66, nach Umbau 28,30 m
- Staatsoper Höhe Saal 12,44, Bühne vor Umbau 25,03,
- Nachhallzeit Schillertheater 0,9 sec vor Umbau, Staatsoper 1,3 sec
- Chorproberaum Schillertheater 163 m2, h = 5,40, Volumen 879 m3
- Chorproberaum Staatsoper 128 + 44 m2, h = 5,25, Volumen 904 m3
- Orchesterproberaum Schillertheater 253 m2, h = 8,35, Volumen 2.113 m3
- Orchesterproberaum Staatsoper 264 m2, h = 5,25, Volumen 1.386 m3
- Probebühne Schillertheater 519 m2, h = 10,78, Volumen 5.596 m3
- Probebühne Staatsoper 390 m2, h = 5,25, Volumen 2.047 m3
- Orchestergraben Schillertheater 153 m2, h = 3,43, nicht überd. Fl. 96 m2
- Orchestergraben Staatsoper 96 m2, h = 3,80, nicht überd. Fl. 96 m2
- Probebühne 2 Schillertheater 174 m2, h = 6,18, Volumen 1.074 m3
- Probebühne 2 Staatsoper 205 m2, h = 5,25, Volumen 1.076 m3
- Aufenthalt/ Kantine Schillertheater 348 m2, h = 7,70/ 2,62, Volumen 2.256 m3
- Aufenthalt/ Kantine Staatsoper 315 m2, h = 3,80, Volumen 1.197 m3
- Montagehalle Schillertheater 599 m2, h = 10,15, Volumen 6.080 m3,

Wesentliche Umbauten und Maßnahmen:
1. Neubau Montagehalle
2. Rest Werkstattgebäude
3. Weg des Orchesters
4. Chorgarderoben
5. Saal
6. Zuschauerbereiche

Bauherr: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Generalplanung:
ARGE Schillertheater mit:
ZHN-Architekten – Hochbau und Federführung
itv-mbH – Bühnentechnik
IB Kriegel – Haustechnik
GSE – Tragwerksplanung, Bauphysik
Als Nachunternehmer de Arge:
Müller BBM-Raum- und Bauakustik

Sanierung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

ZHN gewinnt den VOF Wettbewerb zur Sanierung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Der denkmalgeschützte Altbau des BMWi in Berlin soll in den Teilbereichen Dachgeschoß und Untergeschoß saniert werden. Das europaweite, 2-stufige Verfahren für die Architektenleistung wurde von ZHN gewonnen. Mit der Planung werden die Architekten kurzfristig beginnen. Auftraggeber ist das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.

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